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Neuer Amoklauf, altes Lied

Eigentlich sollte schon länger ein neuer Eintrag da sein, aber der ist beim Abschicken irgendwo in den weiten des Internets verschollen und ich hatte seltsamerweise keine Lust das ganze Ding nochmal zu schreiben, vllt. später nochmal.

Aber jetzt erstmal zum neuen Eintrag.
Heute geht es um den "Amoklauf" von Sebastian B.
Dabei gehe ich aber eher mehr auf die Diskussion im Bereich "Killerspiele" ein.

"Killerspiele gehören verboten", so schallt es aus vielen Richtungen.
Aber wie soll man jetzt klären was ein Killerspiel ist?
Na gut Spiele in denen Man mit Waffen rumläuft um anderen das Leben zu nehmen -.-
Aber tötet man in "Super Mario" nicht auch Lebewesen ?
Schießt man nicht mit Feuerkugeln ?
Ich seh schon am Ende kommt sowas dabei Raus:
Videogemetzel im Kinderzimmer
Ist zwar nicht echt, aber ich denke es spiegelt ganz gut die Situation bei Kontrollen von Videospielen wieder.
Die Prüfer (beispielsweise die der USK) haben absolut keine Ahnung von den Spielen.

Nehmen wir als Beispiel einmal das Spiel "Fable".
In diesem Rollenspiel wird der weitere Weg des Spielers durch jede Handlung (Hilft er Räuber zu vertreiben oder Raubt selber) beeinflusst.
Das spiegelt sich auch in der Erscheinung der Spielfigur wieder.
Da der Tester aber immer nur Nett war, ist sein Charakter immer lieb und Nett mit nem Lächeln im Gesicht über Blumenfelder Gehüpft und das Spiel sollte die Freigabe ab 6 Jahren bekommen.
Die Möglichkeit als Dämon alles was sich bewegt mit Blitzen und Großen Waffen ins Jenseits zu schicken wurde komplett übersehen, so dass sogar die Spieleentwickler selbst gesagt haben dass die doch bitte die Grenze mal wenigstens auf 12 anheben.

Besonders Ego-Shooter wie "Counter-Strike" stehen besonders im Kreuzfeuer (Achtung: Wortwitz),
da man mit einem Großen Sortiment an Waffen, sogar als Terrorist (böse böse), das Gegnerische Team terminieren muss.
Das dies nur Mittel zum Zweck ist, und eigentlich für viele der Taktische Aspekt im Vordergrund steht wird einfach Mal vornehm übersehen.

Denn natürlich haben sowohl der Junge aus Erfurt, als auch Sebastian B. mit solchen Spielen ihre Fähigkeiten als Amokläufer trainiert.
Dass der eine im Schützenferein war, und der andere sich regelmäßig mit seinen Kumpels Farbpatronen um die Ohren geballert hat muss ja nichts dazu beitragen...

Und die eigentlichen (mehr oder weniger) schuldigen, die Eltern, welche sich wenig bis gar nicht damit beschäftigen was ihre Sprösslinge eigentlich treiben sehen nur die ganzen Horrorszenarien, was wiederum zu einer Überreaktion führt.
Wenn man von Anfang an mal mit seinem 8 jährigen Sohn was mit Playmobil spielen würde als ihn von der Pc zu setzen und sich nicht darum kümmert was für Spiele (wo auch immer die herkommen...Die meißten sind ja ab 18) die spielen, würden die zum einen nicht wie der übelste Gangster aus dem Ghetto auf der Straße rumlaufen (dazu dann im nächsten Beitrag mehr) und die blöden Probleme mit den Killerspielen würden größtenteils nachlassen.

So weit von mir.
27.11.06 17:45
 


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